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Große Fastnachtssitzung im Gutenberg-Saal der Mainzer Rheingoldhalle.

Fremdensitzung

Zwei Bühnen, kurzweiliges Spitzenprogramm - im Anschluss Party zu Live-Musik im Kasteler Bürgerhaus.

Nachthemdensitzung

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Der Kartenvorverkauf für die Kampagne 2022 beginnt am 15.08.2021!

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Termine

Nachthemdensitzung

Freitag, 28 Januar 2022 um 19:11

Nachthemdensitzung

Samstag, 29 Januar 2022 um 19:11

Fremdensitzung

Samstag, 5 Februar 2022 um 18:11

Alle digitalen Heiterkeitshürden wurden erstmals am Fastnachtsamstag im Mainzer Hotel – Me and All – genommen und mit viel närrischem Herzblut ein vierfarbbuntes Programm zu sechs köstlichen Flaschen Wein der Winzer von rechts und links des Rheins vom renommierten Karneval-Club Kastel (KCK) kredenzt.

Mit Zugangstickets konnten 700 Live-Zuschauer im Medium Internet, trotz alarmierender Corona-Zeiten, durch den KCK begeistert werden. Der Club hatte dazu „700 Weinpakete“ bundesweit verschickt. Dazu unterstützten die „Kellermeister“ von rechts und links des Rheins mit ihren Präsentationen fachkundig.

-Sekthaus Raumland (VDP), Flörsheim- Dalsheim/ Rheinhessen – Weingut Allendorf (VDP), Oestrich-Winkel/ Rheingau – Weingut Dautermann (Maxime Herkunft Rheinhessen), Ingelheim/ Rheinhessen – Weingut Frosch, Mainz-Kostheim/ Rheingau – Weingut Gröhl (Maxime Herkunft Rheinhessen), Weinolsheim/ Rheinhessen – Weingut der Stadt Mainz, Mainz/ Rheinhessen.

Der närrische „Weinprobe- Babbeler“, mit präsidialer Rolf- Braun- Brille, Daniel Vetter, führte durch ein gehaltsvolles „KCK- Narritee“. In weinseliger Stimmung konnte er das Publikum diesmal auf dem heimischen Sofa – live im Internet- in „närrischen Rausch“ versetzen.

Mit Video- Einspielungen und vor Ort konnte der KCK grandios mit närrischer Spitzenkost, nachhaltige Momente auslösen. Mit dem Schunkel- Klassiker „Wenn das Wasser im Rhein goldener Wein wär“, wurde fabelhaft eingestimmt.

Für „Mainz- Gefühl“ sorgte Stimmungssängerin Nadine Meurer. Herrlich die musikalischen „Hübsche Bübche“ von den „Schwarzen Gesellen“ aus Laubenheim.

Zeitkritisch, mit pointiertem Versmaß, konnte wieder Protokoller Bardo Frosch brillieren. Der Virus Corona stand im Mittelpunkt. Dazu blickt Bardo Frosch voller Neid auf Frankreich, wo man im Lockdown vernünftiger gehamstert habe als in Deutschland: „Kondome und Rotwein waren vergriffe, auf Klopapier habe die gepiffe! Zum Impfstoff, der aus Meenz kommt und die Lebensgeister weckt, war seine Prophezeiung: „Corona, wir krien dich schon kaputt“.

Mit Kokolores vom Feinsten stieg Alexander Leber als Polizist in die Bütt: „Als gestresster Polizist bei Verkehrskontrollen, seitdem Rentner mit ihren Rollatoren auf der Rheinstraße, wo ja bekanntlich Tempo 30 gilt, schon so einige Male den Linienbus überholt haben“.

Das närrische Multitalent Johannes Bersch strapazierte die Lachmuskeln bedenklich, als Schoppenstecher am laufenden närrischen Band. Als „Bachelor of Bottle Business“: „Ging tagsüber so manches schief, greif abends ich zum Aperitif“. Auch als Kammersänger konnte er mit Sebastian Kraus närrische Ausrufezeichen setzen.

Auch als umwerfender „Winzer“ parodiert Bernhard Knab treffsicher: „Das Wasser gibt den Ochsen Kraft, den Rheinhessen nur der Rebensaft“. Dazu sein launiges Statement: „Wer nach Mitternacht noch einen hebt, hat diese Weinprobe überlebt“.

Die Troubadoure Thorsten Ranzenberger und Christoph Ludwig glänzten mit ihrem Loblied auf Mainz, der Perle am Rhein. Für weiter Hochstimmung sorgte mit viel Power Club- Sänger Stefan Persch. Im Kokolores- Weinregal hatte der KCK „Hotte und Pitt (Horst Sieghold – Pit Karg) eingelagert. Auf der Suche nach einer Traumfrau ließen sie dabei nichts anbrennen.

Die „Alternativen Bänkelsänger“ – Wolfgang Heitz und Klaus Eckert glänzten mit frech gesungenen Versen.

Nach dreieinhalb Stunden wurde eine „närrische KCK- Weinprobe“ mit den mitreißenden Altrheinstromern, Uwe Hager und Thomas Wucher, mit ihrem stimmungsvollen Potpourri zum Finale präsentiert.

Der Club konnte auch mit „Frohsinn- Freie Fahrt“ im Netz einen Digitalisierungsschub auslösen.

 

Text: Herbert Fostel

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